12. Januar 2012

Karate kommt ursprünglich aus Japan, es gibt aber auch chinesisches Karate. Karate wurde von Soke Kimura erfunden, der jetzt aber leider schon tot ist. Karateschüler und –schülerinnen werden Karatekas genannt. Die Trainingsstätte für Karate heißt Dojo.

Wenn man zum Karate geht, verbeugt man sich aus Respekt vor den Trainingspartnern. Wenn man aber als erstes kommt, verbeugt man sich auch. Das ist das Zeichen, dass jetzt nur noch Karate zählt, dass man jetzt nur noch an Karate denkt. Alles andere ist jetzt unwichtig, denn bei Karate zählt Konzentration, Disziplin und Höflichkeit.

Wie gut jemand Karate kann sieht man an der Farbe seines Gürtels. Dabei unterscheidet man zum einen zehn Schüler-Gürtel, den sogenannten Kyu (in den Farben Weiß, Gelb, Orange, Grün, Blau, Violett, drei mal Braun und Schwarz). Manche Teams haben zwischen
dem weißen und dem gelben Gürtel auch noch den weißgelben Gürtel. Zum anderen gibt es neun Meister-Gürtel, den sogenannten Dan (alle rot-weiß). Soke Kimura hatte den 10. Dan gehabt. Der zurzeit weltbeste Karateka Shian Daniels hat den achten Dan.

Es gibt jährlich einige Prüfungen. Wenn man gut genug für den nächsten Gurt ist, bekommt man einen Teilnahmezettel für eine Prüfung ausgeteilt. Dann belegt man diese Prüfung mit anderen Karatekas, während einem drei Prüfer gegenüber sitzen, darunter der Trainer. Man braucht eine bestimmte Punktzahl, um den nächsten Gurt zu bekommen. Jährlich gibt es auch ein paar Turniere, bei denen man sich anmelden und sein Können unter Beweis stellen kann. Für die Anmeldung hat man zwei Rubriken zur Auswahl: Kämpfen
und Kata. Man kann aber auch beides ankreuzen. Kata ist ein Kampf in verschiedene Richtungen gegen unsichtbare Gegner. Für jeden Gurt gibt es eine andere Kata, ab dem blauen Gürtel werden es mehrere.